Kyra Milles | Umweltpädagogin bei der EDG Dortmund.

Dein Job als Umweltpädagog*in

  • Du begeisterst dich für Natur, Klima und Nachhaltigkeit – und möchtest andere dafür gewinnen?
  • Du arbeitest gern mit Menschen, erklärst komplexe Themen leicht verständlich und praxisnah?
  • Du findest es spannend, Projekte zu entwickeln, Workshops anzuleiten und Wissen erlebbar zu machen?
  • Du möchtest aktiv dazu beitragen, dass Städte, Gemeinden und Betriebe umweltbewusster handeln?
  • Du suchst eine Tätigkeit, bei der Bildung, Umweltwissen und gesellschaftliche Verantwortung zusammenkommen?
  • Dann schau dir den Beruf der Umweltpädagogin oder des Umweltpädagogen auf jeden Fall genauer an: ein Job, in dem du Wissen vermittelst, Menschen inspirierst und konkrete Veränderungen für unser aller Lebensumfeld anstößt.

     

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Gemeinsam mit Kitakindern üben Marvin und Umweltpädagogin Kyra Mülltrennung, sammeln draußen Abfall ein und leiten anschließend einen Upcycling-Workshop für Erwachsene.

Dein Job: Menschen begeistern, Umweltwissen vermitteln, Wandel gestalten

Als Umweltpädagoge*in arbeitest du dort, wo Natur, Bildung und kommunale Verantwortung zusammenkommen – zum Beispiel bei städtischen Umweltämtern, kommunalen Betrieben, Bildungseinrichtungen, Abfallwirtschaftsbetrieben, Klimaschutzbüros oder Naturparks.

Du entwickelst Bildungsangebote, führst Workshops durch, begleitest Schulklassen, planst Exkursionen und erklärst, wie Klimaschutz, Entsorgung, Energie und Ressourcennutzung im Alltag funktionieren. Oft bist du draußen unterwegs, manchmal im Unterrichtsraum, dazu in Betrieben oder direkt in der Natur.

Gut zu wissen: Umweltpädagogik ist ein zentrales Element kommunaler Nachhaltigkeitsstrategien. Hier geht es darum, Menschen zu befähigen, umweltbewusst zu handeln – und damit echte Veränderungen in Städten und Gemeinden anzustoßen!

Typische Aufgaben:

  • Planung und Durchführung von Workshops, Umweltbildungen und Projekttagen
  • Vermittlung von Themen wie Abfalltrennung, Recycling, Energie, Biodiversität, Klima oder Wasser
  • Entwicklung von Unterrichtsmaterialien, Erlebnisangeboten und spielerischen Lernformaten
  • Organisation von Exkursionen, Naturerlebnissen oder Betriebsbesichtigungen
  • Kommunikation mit Schulen, Kitas, Vereinen und Bürger*innen
  • Mitarbeit an kommunalen Umweltprojekten, Kampagnen und Nachhaltigkeitsprogrammen

Damit sorgst du dafür, dass Umweltwissen lebendig wird – und erreichst Menschen so, dass sie wirklich etwas verändern können … und wollen!

Deine Ausbildung bzw. dein Weg in diesen Beruf

Die Umweltpädagogik ist kein klassischer Ausbildungsberuf, sondern ein Tätigkeitsfeld, in das verschiedene Qualifikationen führen. Häufig arbeiten hier Menschen mit:

  • einem Studium der Umweltpädagogik, Umweltbildung oder Nachhaltigkeit
  • einem pädagogischen Studium (Lehramt, Sozialpädagogik, Erziehungswissenschaften) mit Zusatzausbildung Umwelt
  • naturwissenschaftlichen oder umweltbezogenen Studiengängen (z. B. Biologie, Ökologie, Landschaftspflege)
  • einer fachbezogenen Ausbildung plus Weiterbildung (z. B. Abfallwirtschaft + Umweltbildung)

Ergänzende Weiterbildungen in Umweltbildung oder Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) sind weit verbreitet.

In vielen kommunalen Betrieben gibt es interne Schulungen, Zertifikatslehrgänge und Möglichkeiten, eigene Umweltpädagogik-Formate zu entwickeln.

Das bringst du mit

Für die Arbeit in der Umweltpädagogik sind vor allem deine persönlichen Stärken entscheidend:

  • Freude daran, Wissen zu vermitteln und Menschen zu begeistern
  • Sicheres Auftreten, Kommunikationsfähigkeit und pädagogisches Geschick
  • Interesse an Natur, Klima, Abfallwirtschaft, Energie oder Nachhaltigkeit
  • Kreativität bei der Planung von Lernformaten und Aktionen
  • Organisationsfähigkeit und Freude an Projektarbeit
  • Flexibilität und Bereitschaft, drinnen wie draußen zu arbeiten

Dein Gehalt als Umweltpädagog*in

* Tariflohn in kommunalen Betrieben: Kommunale Unternehmen zahlen nach Tarif (TVöD oder TV-V). Deine Vorteile:

  1. Planungssicherheit: du weißt, wie sich dein Gehalt entwickelt – durch festgelegte Entgeltgruppen und Stufen.
  2. Faire Arbeitsbedingungen: deine Arbeitszeiten, Zuschläge und Sonderzahlungen sind verbindlich geregelt.

Deine Zukunft: Bildung, Klima, Natur – überall gefragt

Kommunale Unternehmen, Umweltämter, Stadtwerke und Abfallwirtschaftsbetriebe setzen immer stärker auf Umweltbildung. Dadurch entstehen vielfältige Tätigkeitsfelder – von Klimaschutzprojekten über Abfallaufklärung bis hin zu Naturerlebnispädagogik oder Energieberatung.

Weiterentwicklungsmöglichkeiten:

  • Leitung von Umweltbildungszentren oder Projekten
  • Spezialisierung (z. B. Abfallpädagogik, Energiepädagogik, Wasser, Klima)
  • Mitarbeit an Nachhaltigkeitsstrategien und Bürger*innen-Projekten
  • Weiterbildung in BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung)
  • Wechsel in Öffentlichkeitsarbeit, Klimabildung oder kommunale Programme

Digitalisierung spielt auch hier eine zunehmende Rolle: interaktive Lernformate, digitale Führungen, Medienarbeit, Apps und Online-Bildungsangebote gehören heute zum Arbeitsalltag.

Egal ob Klimaschutz, Recycling, Energie oder Naturerleben – als Umweltpädagoge*in zeigst du Menschen, wie nachhaltiges Handeln wirklich funktioniert.

Verwandte Fachrichtungen

  • Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft
  • Natur- und Umwelttechniker*in
  • Klimaschutzmanager*in
  • Pädagogische Berufe mit Schwerpunkt Umweltbildung

Neugierig geworden? Jetzt Job finden:

Entweder…

1. Gib deine PLZ ein und finde kommunale Arbeitgeber in deiner Nähe: https://kommunal-kann.de/kommunale-unternehmen/

2. Klicke auf die Karriereseiten der Unternehmen und finde aktuelle Stellenausschreibungen und Informationen zur Ausbildung.

Oder ruf einfach an & frag direkt nach dem Bewerbungsprozess und offenen Stellen oder Ausbildungsplätzen.

3. Bitte KOMMUNAL KANN erwähnen. Das zeigt, dass du dich gezielt informiert hast.

Oder…

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